al-Samidoun

Kommentare und Berichte zu Politik, Religion und Kultur mit Fokus auf den Nahen Osten.

Samstag, 28. Juli 2012

"Ungeziefer und Roma-Clans" im Occupy-Camp

Das Drecksblatt "Welt" über "Ungeziefer", "Alkoholiker" und - Himmel hilf! - "Roma-Clans"  im Frankfurter Occupy-Camp "gegen den angeblich so bösen Kapitalismus":
Das Camp wurde im Herbst nach einer bundesweiten Anti-Banken-Demonstration als Mahnwache errichtet, Vorbild war New York. Sichtbar und nachhaltig, aber auch umgänglich und gewaltfrei wollte Occupy gegen den angeblich so bösen Kapitalismus protestieren.

Doch das Lager hat, wie fast alle seiner Art, mehr Obdachlose als Rebellen angelockt, Drogensüchtige aus dem nahen Bahnhofsviertel, Kleinkriminelle, Alkoholiker. Es gab Schlägereien zwischen den Bewohnern, Diebstähle, viel Streit und Lärm und Krach. Nachts müssen Bewohner Patrouille laufen, die IT-Station mit dem Computer braucht einen Extra-Bewacher.

Irgendwann waren sogar zwei komplette Roma-Clans in die Frankfurter Grünanlagen eingerückt, zwei schwangere Frauen eingeschlossen, die der Stadtverwaltung gewaltig Kopfzerbrechen bereiteten, weil sie die angebotenen Hotelzimmer nur dann annehmen wollten, wenn die gesamte Familie auch ein Zimmer bekomme. Das verweigerte die Stadt, um nicht noch mehr Roma anzuziehen. So blieben alle im Zelt. Angeblich zählen die rumänischen Familien allein schon 60 Mitglieder.

Man muss die Occupy-Bewegung nicht befürworten um bei so einem Artikel das Kotzen zu kriegen.

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